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Futter-Guide 2026: Was ist gesundes Pferdefutter und wie stelle ich es zusammen?

Gesundes Pferdefutter Fütterungs-Guide

Das Angebot an Pferdefuttersorten ist heute riesig. Müsli, Pellets, Mash, Mineralfutter sowie getreidefreie oder melassefreie Produkte bieten unzählige Möglichkeiten. Wer soll hier noch durchblicken, was jetzt das gesündeste Futter ist? Die große Vielfalt hat jedoch auch ihre Berechtigung. Denn die meisten Halter:innen können leider ihr Pferd nicht 365 Tage im Jahr draußen grasen lassen. Zugekauftes, natürliches Pferdefutter hilft dabei, Zeiten ohne Weidegang auszugleichen und dein Pferd bei Vitaminmangeln bedarfsgerecht zu versorgen. Nicht nur im Leistungssport spielt die passende Fütterung eine entscheidende Rolle für Energieversorgung, Regeneration und Leistungsfähigkeit bei Turnieren. Denn auch bei Freizeitpferden ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, um die langfristige Gesundheit zu unterstützen und Krankheiten bei deinem Pferd bestenfalls vorzubeugen. In diesem Ratgeber findest du Orientierung, welches Futter zu deinem Pferd passt und woran du gesundes, natürliches Pferdefutter erkennst. 

🐎Eine schnelle Übersicht für alle, die hier durchgaloppieren wollen: 

Was gibt es alles für Pferdefutter?

Damit dein Pferd optimal ernährt ist, kombinierst du verschiedene Futterbausteine sinnvoll miteinander. Gesundes, natürliches Pferdefutter beginnt immer mit einer stabilen Basis, die du je nach individuellem Bedarf ergänzen kannst.

Pferde fressen Raufutter

Raufutter ist die Basis für gesundes, natürliches Pferdefutter

Raufutter bildet das Fundament jeder Pferdefütterung. Mit hochwertigem Raufutter für Pferde wie Heu, Luzerne oder Heucobs legst du die Grundlage für eine gesunde Verdauung und ein stabiles Immunsystem. Dein Pferd ist von Natur aus ein Dauerfresser. Es braucht deshalb viele Stunden am Tag rohfaserreiches Futter, damit Magen und Darm im Gleichgewicht bleiben. 

Wenn du ausreichend gutes Raufutter anbietest, unterstützt du: 

  • eine stabile Darmflora 
  • natürlichen Zahnabrieb 
  • artgerechte Beschäftigung 

Als Orientierung kannst du dich an 1,5 bis 2 Kilogramm Raufutter pro 100 Kilogramm Körpergewicht halten. Ohne diese Basis funktioniert auch das beste natürliche Pferdefutter nicht.

Beliebte Raufutter-Sorten  


Kraftfutter für Pferde

Kraftfutter und Müsli – wenn dein Pferd mehr Energie braucht

Trainierst du regelmäßig, absolvierst lange Ausritte oder startest auf Turnieren, steigt auch der Energiebedarf deines Pferdes. In solchen Phasen kannst du gezielt Kraftfutter oder Müsli ergänzen. Sie liefern zusätzliche Energie, weil sie konzentrierte Nährstoffe enthalten. Je nach Zusammensetzung stammen diese aus Getreide, Ölen oder leicht verdaulichen Faserquellen. Stärke und Fett sind besonders energiereich und helfen deinem Pferd, Leistung abzurufen, Muskulatur aufzubauen und Kondition zu halten. Getreidefreies Pferdefutter eignet sich besonders für empfindliche oder stoffwechselempfindliche Pferde. Es liefert Energie, ohne den Organismus unnötig zu belasten. 

Überblick: 

  • Kraftfutter & Müsli liefert zusätzliche Energie bei Bedarf 
  • getreidefreies Pferdefutter schont empfindliche Pferde 
  • individuell an Trainingsintensität anpassen

Verschiedenes Kraftfutter & Müsli 


Mineralfutter & Mineralsteine – die stille Absicherung

Auch wenn dein Pferd fit wirkt, kann es an Spurenelementen fehlen. Heu allein deckt den Bedarf an Zink, Selen oder Kupfer oft nicht vollständig ab. Ein Mineralstoffmangel zeigt sich nicht immer sofort und eindeutig. 

Erste Hinweise können sein: 

  • stumpfes oder glanzloses Fell 
  • brüchige oder weiche Hufe 
  • erhöhte Infektanfälligkeit 
  • Leistungsabfall oder schnelle Ermüdung 
  • verzögerter Fellwechsel 

Mit einem passenden Mineralfutter für Pferde oder einem Leckstein sicherst du die tägliche Versorgung gezielt ab. Gerade wenn du auf rein natürliches Pferdefutter ohne Zusatzstoffe setzt, solltest du Mineralstoffe bewusst ergänzen.

Mineralfutter & Lecksteine finden 


Mash & Spezialfutter als sanfte Unterstützung

Mash ist ein besonders leicht verdauliches Ergänzungsfutter, das mit warmem Wasser angerührt wird. Es besteht aus Komponenten wie Weizenkleie, Leinsamen, Haferbestandteilen oder speziellen Faserstoffen und enthält häufig auch verdauungsunterstützende Zusätze. Durch das Einweichen entsteht eine weiche, breiartige Konsistenz, die den Magen-Darm-Trakt schont und die Futteraufnahme erleichtert. Nach intensiver Belastung, im Fellwechsel oder während einer Genesungsphase kannst du dein Pferd mit Mash gezielt unterstützen. Warm angerührt wird es von den meisten Pferden begeistert gefressen und eignet sich besonders für sensible Tiere oder Pferde mit Kauproblemen. Auch Senioren profitieren häufig von gut verdaulichem Spezialfutter, das sich individuell anpassen lässt.

Beliebte Mashfutter-Sorten


Leckerlis für Pferde

Leckerlis als kleine Freude zwischendurch

Natürlich möchtest du dein Pferd belohnen: sei es nach einer gelungenen Trainingseinheit, beim Verladen oder einfach als kleine Aufmerksamkeit im Alltag. Leckerlis können die Bindung stärken und positive Trainingsmomente unterstützen. Trotzdem solltest du sie sparsam einsetzen. Viele Leckerlis enthalten Zucker oder Melasse, die bei häufiger Gabe den Stoffwechsel belasten können. Gerade leichtfuttrige Pferde, Ponys oder stoffwechselempfindliche Tiere reagieren sensibel auf zusätzliche Zuckerquellen. Auch kleine Extras summieren sich im Laufe des Tages schnell. 

Sinnvoll sind Leckerlis vor allem: 

  • als gezielte Belohnung im Training 
  •  zur Motivation in neuen oder schwierigen Situationen 
  •  als positive Verknüpfung bei Tierarzt- oder Hufschmiedbesuchen 

Achte auf möglichst zuckerarme Varianten und plane sie bewusst in die Tagesration ein. So bleiben sie etwas Besonderes und passen weiterhin in ein gesundes, natürliches Pferdefutter-Konzept.

Leckerlis von Josera


Was ist natürliches Pferdefutter überhaupt?

Natürliches Pferdefutter orientiert sich an der ursprünglichen Ernährung des Pferdes. Du setzt auf hochwertige Rohstoffe, transparente Deklarationen und verzichtest möglichst auf künstliche Farb- oder Aromastoffe. 

Gesundes, natürliches Pferdefutter bedeutet: 

  • viel Rohfaser 
  • wenig Zucker 
  • keine unnötigen Füllstoffe 
  • eine vollständige, verständliche Zutatenliste 

Natürliches Pferdefutter ohne Zusatzstoffe heißt nicht, dass nichts enthalten ist, sondern dass du bewusst auswählst und dich für hohe Qualität entscheidest.

Welches Pferdefutter ist denn nun wirklich gesund?

Die ehrliche Antwort ist: Das eine, gesündeste Futter für alle Pferde gibt es nicht. So wie Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben, reagiert auch jedes Pferd individuell auf bestimmte Futtermittel. Alter, Rasse, Trainingszustand, Haltungsform und Stoffwechsel spielen dabei eine große Rolle. Das gesündeste Pferdefutter ist immer das, das zu deinem Pferd passt. 

In der Regel setzt du auf: 

  • hochwertiges Raufutter als Basis 
  • Kraftfutter nur bei tatsächlichem Bedarf 
  • gezielte Mineralergänzung 

Ein robustes Freizeitpferd im Offenstall benötigt eine andere Rationsgestaltung als ein Sportpferd im intensiven Training oder ein Senior mit Zahnproblemen. Auch verfressene Ponys oder stoffwechselempfindliche Pferde brauchen eine besonders angepasste Fütterung. Statt nach dem „perfekten“ Einzelfutter zu suchen, lohnt es sich, das gesamte Fütterungskonzept im Blick zu behalten. Ein ausgewogenes, natürliches Pferdefutter ist immer eine Kombination passender Bausteine.

Verschiedene Pferdefutter Sorten

Wie oft und wie viel sollte man Pferde füttern?

Pferde sind Dauerfresser und benötigen über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen. Ihr Verdauungssystem ist darauf ausgelegt, nahezu kontinuierlich Futter aufzunehmen. Große Einzelmahlzeiten mit langen Fresspausen dazwischen sind für Pferde ungünstig. Bleibt der Magen über mehrere Stunden leer, kann die ständig gebildete Magensäure die empfindliche Magenschleimhaut reizen.

Das erhöht das Risiko für Verdauungsprobleme oder Magenbeschwerden. Auch der Dickdarm ist auf eine gleichmäßige Versorgung mit Rohfaser angewiesen. Werden zu große Mengen Kraftfutter auf einmal gefüttert, kann die Verdauung überfordert werden. Unverdaute Stärke gelangt dann in den Dickdarm und stört dort das natürliche Gleichgewicht der Darmflora. 

Als Faustregel gelten: 

  • 1,5 bis 2 kg Raufutter pro 100 kg Körpergewicht 
  • Kraftfutter individuell anpassen 
  • Mineralfutter gemäß Empfehlung ergänzen

Natürliches Pferdefutter: Jetzt kannst du mit der Zusammenstellung starten

Wenn du dein Pferd bewusst und verantwortungsvoll füttern möchtest, findest du hier eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an Raufutter, Müsli- und Kraftfutter, Mineralfutter, Mineralsteinen sowie Mash und getreidefreien Varianten. 

 Zum Pferdefutter 

So kannst du Schritt für Schritt ein gesundes, natürliches Pferdefutter-Konzept für deinen treuen Begleiter zusammenstellen. Passend zu Rasse, Alter, Trainingszustand und Charakter.